P.I.N.X. (aufgelöst) | Undefinierpunk

Gründungsjahr: 2004
Stil: Undefinierpunk

E-Mail: pinx@gmx.at
Homepage: www.myspace.com/pinxattc

Members

gitarre und gesang: Fritz Lindebner (sir fritz)
lead gitarre: Lukas Riedel (jester)
Bass gitarre: Wolfgang Posch (bueno)
Drums: Herbst Christian (fenix)


History

P.I.N.X. Wie es ist und wie es wirklich war

Die Musik

Es ist wirklich nicht einfach unsere Band mit Worten zu beschreiben, es ist schon schwierig genug unsere Musik in die Schublade eines bestimmten Genres zu stopfen. Sowohl Texte als auch Musik sind nicht eindeutig zuordenbar. Zwar kann man uns getrost in die Punkecke stellen doch kann man auch die gelegentlichen Schreieskapaden nicht wegleugnen. Bei manchen Songs kann man bei genauerer Betrachtung auch einige Ska-Elemente entdecken. Es dürfte wohl leichter festzustellen sein welche Musik wir nicht spielen als welche wir spielen. In diesem Sinnen sind auf jeden Fall, mehr oder weniger erhebliche Unterschiede zu Schlager, Techno, House, Goa, Schranz, Speed-core, Hip-Hop, R’n’B, Trip Hop, Volkstümlicher Musik, Trash Metal und Stadion Rock festzustellen. Ich beschreibe unseren Musikstiel gerne als undefinier Punk oder Hassel-Rock.

Die Menschen

Wo das nun geklärt wäre, geht es nun um die Frage aus welchen Hälsen, Armen, Händen, Fingern, Füßen oder sonstigen Körperteilen und Organen diese Musik nun eigentlich kommt. Seit dem Sommer des Jahres 2006 spielen wir in der derzeitigen aktuellen Besetzung mit Erich Winkler am Schlagzeug, Wolfgang Posch an Bass und Mikro, Lukas Riedel an Gitarre und Mikro und Fritz Lindebner an Mikro und Gitarre. Wie es zu dieser Besetzung kam ist eine lange Geschichte, die ich versuchen werde so detailliert wie möglich niederzuschreiben.

Die Story

Angefangen hat das ganze wie so oft mit einer völlig unrealistischen Schnaps-Idee dreier betrunkener Individuen in irgend einer nicht mehr bekannten Bar in Bad Gastein irgendwann im Jahr 2004. Diese drei Personen waren Lukas Riedel und Fritz Lindebner, die schon zuvor damit begonnen hatten einige Lieder auf der Gitarre einzustudieren, und Phillip Holly , der wiederum zu diesem Zeitpunkt kein Instrument allzu gut beherrschte und deshalb den „ Gesang“ übernahm. Ziel dieses Trios war es ein acoustic Programm einzustudieren und dieses in der ehemaligen Oslagbar in Bad Gastein zu präsentieren. Dazu kam es leider nie, da auch keine einzige gemeinsame Probe, stattfand. Auf jeden Fall war ab diesem Zeitpunkt die Idee einer Band geboren.

Lukas und Fritz sollten noch einige Monate alleine spielen bis sie erneut einen Versuch starteten eine Band auf die Beine zu stellen. Im Sommer 2004 war es dann so weit, zwei versiffte Freunde von Lu und Fritz erklärten sich bereit mitzumachen. Marko Schurischuster übernahm den Sitz hinter dem Schlagzeug und Wolfgang Haslinger nahm sich den Bass zur Hand. Das hört sich jetzt natürlich extrem lässig an, so einfach war es allerdings nicht, denn die vier besaßen weder Bass noch Schlagzeug. Es dauerte einige Zeit bis uns bewusst wurde, dass es wohl doch nicht so einfach wird.

Nach dieser Ernüchterung kam dann endlich der Aufschwung. Die vier erfuhren, dass der Bruder eines Freundes auf dem Dachboden des Hauses von Verwandten noch ein unbenütztes Schlagzeug stehen hatte. Nun wurde noch ein Bass gekauft und es konnte losgehen, oder war da noch was? Ja klar es gab noch keine Proberaum. Das war natürlich ein Malheur aber auch in dieser Angelegenheit sollte sich das Schicksal auf die Seite unserer Straßenmusiker stellen.

Man kann getrost sagen es war der Anfang einer Ära als die 4 in ihren Proberaum im Kurhaus Rainer einzogen. Von einem Kollegen, genauer Tom dem Gitarristen von Eager8, jetzt Smashcap, erhielten sie den Tipp, dass dort noch Räume frei waren. Heute im Jahr 2006 sind schon vier Bands im KHR beheimatet. In drei Etagen findet man v.u.n.o. Smashcap, Confused Disaster, P.I.N.X. und die Riot-Skulls. Naja, auf jeden Fall sind sie im KHR eingezogen, zu allem Überfluss entschieden sie sich für ein Zimmer im dritten Stock. Mit dem damaligen Equipment überhaupt kein Problem und die Aussicht, herrlich, aber mit der großen PA-Anlage, skandalös.

Dieser Tag war auch der Tag der Erkenntnis, dass auch Bass- und Schlagzeugspielen gelernt sein will. Nach einigen Proben voll von nervtötendem Gehämmer kristallisierte sich heraus, dass Marko wohl doch nicht der richtige Schlagzeuger war, schade eigentlich aber was solls. Die erste personelle Umgestaltung kündigte sich an, währenddessen machte Wolf am Bass erhebliche fortschritte und konnte manche Lieder schon fast durchspielen, erstaunlich! Nun musste ein Schlagzeuger gefunden werden. Einige Personen waren im Gespräch, darunter Namen wie Beate Löcker und Johannes Thaler. Die Wahl fiel dann aber auf Rene Dittenberger kurz Ditti. Im dieser Formation gab es sogar einige Proben und die Band war im Stande hin und wieder einige Lieder fast durchzuspielen, restecpe. Dann kam allerdings eine lange Flaute, mehrere Monate wurde nicht geprobt. Die drei Saiteninstrumentevergewaltiger entschieden sich deshalb sich von Ditti zu trennen.

Es dauerte wieder einige Monate bis sich ein Neuer fand der bereit war die Strapazen einer Band mit absoluten Anfängern auf sich zu nehmen. Aber im beginnenden Winter 2006 fand sich dann doch ein, entschuldigt den Ausdruck, “Blöder“. Es handelte sich hierbei um den Kärntner Musiker Herbst Christian aus dem BORG Bad Hofgastein. Ich verwende bewusst das Wort Musiker, denn es ist mir kein Instrument bekannt dem er nicht zumindest einen Ton entlocken könnte. Zu seinen Hauptinstrumenten gehört aber nun einmal das Schlagzeug, dieser Umstand machte sich akustisch sehr schnell bemerkbar. Mit Christian begann ein echter Höhenflug, so gelang es den vier Verwirrten sogar eine halbwegs vernünftige Setlist einzustudieren. Gespielt wurden damals ausschließlich Covers.

Ich kann mir ohnehin nicht vorstellen, dass irgendjemand diesen Text liest aber eigentlich schreibe ich ihn ja auch für mich und deshalb, auch wenn es niemanden interessiert, das sind ein paar Songs die die Band damals in ihrer musikalischen Urzeit gespielt hat: Song 2, Fuck Authority, Where is my mind, All the small things und nicht zu vergessen Narcotic von Liquido, „würg“!

Ich bemerke, dass ich immer von „der Band“ und von „denen“, schreibe das hat den Grund, dass die Band bis zu diesem Zeitpunkt auch keinen Namen hatte. Irgendjemand kam beim snowboarden auf die Pinx-idee, die auch sofort umgesetzt wurde. Leider bemerkten wir schnell, dass wir mit diesem Namen nicht alleine auf der Welt waren. Um uns ein wenig zu profilieren wurde beschlossen, dass P.I.N.X. eine Abkürzung ist.

/*Bitte entschuldigt ich schreib ab jetzt „uns, wir, usw.“ Ich halte diese Geheimniskrämerei nicht mehr durch. Es soll ruhig jeder wissen, dass ich auch dazu gehör.*/

Nur wofür eigentlich? Um das zu klären habe ich mich einige Stunden mit einem Englisch-Deutsch, Deutsch-Englisch Wörterbuch in ein stilles Kämmerchen verzogen. Bei meinen Recherchen kam ich auf die vier Weltbewegenden Worte „punk is not exterminated“ Das ist zwar grammatikalisch einigermaßen richtig aber nicht besonders originell und zudem nicht einmal hundertprozentig mit der Abkürzung übereinstimmend. Tja pech gehabt, klingt aber extrem klingend. Exterminated heißt übrigend ausgelöscht. Genug Englischnachhilfe jetz kommt der Teil mit den Auftritten.

Unser erste Gig war kurz gesagt ... katastrophal. Er fand im Viva in Schwarzach statt. Das Viva könnt ihr euch als heruntergekommene ehemalige Gogobar vorstellen. Wolf unser Bassist kam in einem, alkoholisch bedingt, unzurechnungsfähigen Zustand mehr als zwei Stunden zu spät. Während der ersten Lieder verabsäumte er es sein Instrument anzustecken, in der allgemeinen Aufregung bemerkte das aber auch niemand. Bedenkt man diese Umstände lief es im großen und ganzen gar nicht so schlecht.

In dieser Zeit nach unserem ersten Auftritt sind auch die ersten beiden Eigenkompositionen entstanden, dabei handelt es sich um „Fall down into dark“ und „Why am I so drunk“. Beides sind natürlich extrem lässige Lieder.

In den folgenden Monaten im Frühjahr und Sommer 2005 spielten wir zusammen mit Since1492 aus Großarl einige Gigs im Pongau. Auch in diese Zeit fallen absolute Highlights wie das „jusq a laube“ oder das Untermarktfest. Doch als der Sommer im Begriff war das Feld für den Herbst zu räumen sagte uns auch unser Bassist auf wiedersehen und verschwand von der Bildfläche. Nach einigen nicht besonders glorreichen Versuchen selbst Bass zu spielen entschloss ich mich zusammen mit meinen Kollegen doch dazu einen Neuen zu suchen. Gesagt getan, schon einige Wochen später schleppte Lu einen Borgler an der nicht nur Bass spielen konnte sondern zudem auch noch den Namen Wolfgang trug, was die Umstellung enorm erleichterte.

Als wir wieder so weit waren und ein spielbares Programm hatten, verlies uns auch noch unser Schlagzeuger Christian. Christian spielt heute in diversen Metal-bands der etwas harderen Sorte. Dieser Verlust traf uns schwer. Insgeheim spekulierte der ein oder andere schon damit es sein zu lassen oder noch schlimmer die band in eine Volkstümliche Tanzkappel umzuwandeln (Die Kreuzfidelen Punkerbuam).

Schlussendlich entschlossen wir uns dann aber doch unserer Stilrichtung treu zu bleiben und uns auf die Schnelle einen neuen Schlagzeuger aus der 5. Klasse des Borg zu holen. Die Wahl fiel hier auf die Abtenauer Beatmachine namens Erich Winkler.

Während sich all das ereignete schrieben wir alle fleißigst Lieder, welche wir nun zusammen mit Erich einstudierten. Ab diesem Zeitpunkt stiegen wir aus dem Sumpf der Poppunk-Kommerz-Coverbands auf und konnten zum ersten mal auf ein vollständige eigene Setlist zurückgreifen.

Jaja, und das ist auch wie es zur Zeit aussieht. Vier Jungs die mächtig Lärm machen eben!

Fritz Lindebner, 21.02.07

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